Pharmakodynamik von Citicolin im Zusammenhang mit der Behandlung von Glaukomen

Autor/Autoren

Pawel Grieb, Robert Rejdak

Jahr

2002

Quelle/Journal

Journal of Neuroscience Research

Institution

Laboratory of Experimental Pharmacology, Medical Research Center, Polish Academy of Sciences, Warsaw, Poland
Department of Pathophysiology of Vision and Neuro-Ophthalmology, University Eye Hospital, Tübingen, Germany
Second Ophthalmology Clinic, Medical School of Lublin, Lublin, Poland

DOI/Link
Studienergebnisse (Kurzfassung)

Die Arbeit ist ein pharmakodynamischer Mini-Review, der Citicolin als potenziellen neuroprotektiven Wirkstoff bei Glaukom einordnet. Citicolin fördert die Synthese von Phosphatidylcholin, stabilisiert neuronale Zellmembranen, reduziert apoptotische Prozesse und kann glutamatvermittelte Exzitotoxizität abschwächen. Zusätzlich stimuliert Citicolin dopaminerge Signalwege, die für die Funktion retinaler und postretinaler visueller Bahnen essenziell sind. Die Autoren sehen Citicolin als vielversprechenden Kandidaten für eine druckunabhängige, neuroprotektive Glaukomtherapie, betonen jedoch den Bedarf weiterer klinischer Studien.

Produkt
  • EYE THERAPY GLAUKOM Normaldruck
Inhaltsstoff

Citicolin

Hauptwirkung

Citicolin wirkt neuroprotektiv, indem es die Membranstabilität retinaler Ganglienzellen verbessert, apoptotische Prozesse hemmt, glutamatinduzierte Exzitotoxizität reduziert und dopaminerge Signalübertragung in retinalen und postretinalen visuellen Bahnen unterstützt. Die Wirkung ist druckunabhängig und adressiert zentrale pathophysiologische Mechanismen der glaukomatösen Optikusneuropathie.

Diagnose lt. Studie!

Glaukom Normaldruck

Relevanz für EYKÄR

Sehr hoch